So handeln Sie richtig,
wenn die Temperatur steigt
- Sorgen Sie dafür, dass der Patient genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Geben Sie ihm häufiger zu trinken als sonst.
- Decken Sie den Patienten (insbesondere wenn es ein Säugling ist) zu, damit er nicht zittert. Er darf aber nicht zu warm zugedeckt sein, damit der Körper noch Wärme abgeben kann. Beim geringsten Zittern muss der Patient allerdings wieder wärmer zugedeckt werden.
- Halten Sie die Zimmertemperatur in einem Bereich zwischen 21 °C und 23 °C.
- Geben Sie dem Patienten eventuell ein lauwarmes Bad (Wassertemperatur 2 °C unter der Körpertemperatur des Patienten), doch achten Sie stets darauf, dass der Patient nicht zittert.
- Geben Sie dem Patienten ein fiebersenkendes Arzneimittel, wobei alle Vorsichtsmaßnahmen zu beachten sind (siehe: „Welche fiebersenkenden Arzneimittel sind geeignet?“).
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Welche fiebersenkenden
Arzneimittel sind geeignet?
Fiebersenkende Arzneimittel heißen in der Fachsprache auch Antipyretika oder Febrifuga. Hier unterscheidet man vor allem zwischen:
- Paracetamol: häufig angewandtes Mittel in Deutschland;
- Ibuprofen: ein steroidfreies entzündungshemmendes Mittel;
- Acetylsalicylsäure (auch als Aspirin® bekannt): ebenfalls ein steroidfreies entzündungshemmendes Mittel, das jedoch weniger für Kinder verwendet wird.
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- Halten Sie die ärztlich verschriebene Dosis und Einnahmehäufigkeit genauestens ein.
- Achten Sie auf unerwünschte Nebenwirkungen und Gegenindikationen. Lesen Sie immer erst die Packungsbeilage durch. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an Ihren Arzt oder Apotheker.
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